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Über den Regionalblitz und seine Entstehung.
Aus Thomas Sicht
Schon zu Beginn meiner Selbständigkeit wurde die Digitalfotografie fest mit eingeplant und sollte ursprünglich eine meiner Stützen werden.
Die Faszination der Digitalfotografie erfasste mich bereits im Jahr 1999, mit dem Kauf meine ersten digitalen Kompaktkamera von Fujifilm, diese hatte eine feste Brennweite sowei ienen Macrobereich und eine sagenhafte auflösung von 320.000 Pixeln. Damit konnte man im besten Falle 9x13cm Fotos in akzeptabler Qualität ausdrucken.

Die nächste Generation war dann eine sehr (sehr) teure Toshiba, ebenfalls mit fester Brennweite und schon 2MP auflösung. Mit diesem Apparat gelangen dann auch schon Aufnahmen, die sich auch heute nicht vor einfachen Spiegelreflex Cams mit 08/15 Objektiven verstecken müssen.

Nach einer weiteren kompakten Kamera, einer Nikon COOLPIX 4500, kam es dann endlich zum Kauf meiner ersten Spiegelreflex, einer Canon EOS 300 als Rebell (amerikanische Ausführung). Als purer Anfänger war man natürlich davon überzeugt, um jeden Preis ein Objektiv mit unglaublicher Brennweite zu besitzen. In meinem Fall ein Tamron mit 18-300mm. Mit diesem Objektiv war man nun, so dachte ich zumindest, bestens gerüstet um die schönsten Momente und Bilder auf Speicherchips zu bannen.
Aber schon nach einigen Bildern war die Enttäuschung riesengroß, waren die meisten Bilder allesamt etwas blatt im Ausdruck. Ich erinnerte mich immerzu an Aufnahmen, in denen z.B. Personen so richtig "Voll" abgelichtet sind. Mit diesem Objektiv gelang dies aber nur sehr selten.
Nach einiger Zeit, mittlerweile wurde die aktuelle EOS400 angeschafft, hatte ich endlich jemanden gefunden, der mir etwas unter die Arme griff und mir viele praktische Tipps gab, gerade in Punkto Objektiven. So kann ich nahzu uneingeschränkt ein ganz einfaches 50mm 1.8f empfehlen, welches neu um die 100,-€ gehandelt wird. es ist erstaunlich, was für geniale Bilder man mit diesem Objektiv schiessen kann. Aber natürlich benötigt man schon noch ein paar weitere Objetive, welche auch in den Zoombereich gehen, wie z.B. ein 100mm 2.8f USM.

Als nun der Weg in die Selbständigkeit vollzogen wurde, gab es noch die Anschaffung eines großen Fotodruckers der Firma Shinko. Diese sind heute neben Kodak in vielen Märkten für Sofortentwicklung beheimatet wie z.B. in Mediamärkten, DM, Saturn, ....
So gerüstet sollte es nun mit dem Regionalblitz losgehen. Ich stand der Welt ab sofort zur Verfügung, für Bilder auf Events, Jubiläen, Hochzeiten, und wer weiß was noch alles vor meine Linse fällt. Natürlich immer als rundum sorglos Paket, da ich ja im Stande war, die Bilder sofort in sehr guter Qualität als Ausdruck zu liefern. Einzig das Interesse der potentiellen Kundschaft an meiner Idee hätte doch etwas stärker sein dürfen.
Eines Tages, bei einem Dorffest traf ich auf einen alten Bekannten und wir unterhielten uns was ich denn so mache. Bei diesem Gespräch wurde mir klar, das der Bereich des Regionalblitz die letzten Jahre doch etwas zum Stiefmütterchen dasein verkommen war und so ging es mit neuen Ideenerneut an den Start. Gemeinsam mit dem guten alten Bekannten fuhren wir in Richtung Loffenau, einer berühmt berüchtigen Motorradstreckeund suchten uns ein schönes Plätzchen heraus, bei dem wir Fahrer in Schrääglage ablichteten. Zum Spaß an der Sache gesellten sich dadurch auch noch jede Menge neuer Bekanntschaften.
Eines Tages kam es dann dazu, dass mein Cousin der Harald, selbst begeisterter Motorradfahrer, einmal mitging auf eine dieser Sessions. Er war fortan infiziert von dieser Atmosphäre und legte sich schon kurze Zeit später ein brauchbares Equipment zu.

Zweimal fotografierten wir jeweils eine komplette Motorradsaison, mit über 100.000 Bildern, meist von Fahrern in Schräglage. Nachdem innerhalb kürzester Zeit 2 Bekannte tödlich verunglückten und auch die Risikobereitschaft einiger Motive ins Uferlose überging entschieden wir uns dazu, dieses Risiko nicht länger mitzutragen.

Auf der Suche nach neuen Motiven spielte wieder einmal derr Kommisar zufall eine große Rolle und eine Bekannte aus der Motorradszene fragte bei uns an, ob wir nicht Ihren 10 Km Lauf fotografieren möchten. Dies war für uns eine interessante Anfrage und wir kamen dieser gerne nach. Wir nahmen den gesamten Lauf unter Beschuss und hatten auch unseren Drucker mit an Bord. Dabei kamen wir aber leider auch zum ersten mal zu der Erkenntnis, das wir nicht die notwendige Kapazität haben, um dieses wirklich im gesamten Umfang anbieten zu können und auch die Kunden zeitnah zufrieden zustellen.
Bei einem weiteren Lauf, den wir mit einem enormen Aufgebot an Fotografen und Helfern ausstatteten, wurde uns noch einmal bestätigt, dass bei der Anzahl dieses Bildmaterials ein unglaubliches Aufgebot notwendig wäre um einen Direktverkauf anzubieten.
Immerhin waren wir hier mit 8 Mann Vorort und dennoch nicht in der Lage, in der kuzen Zeit während und nach dem Lauf das ganze Bildmaterial zu sichten und sortieren, um es den Läufern bzw. deren Angehörigen anzubieten.

Während ich mich nun wieder mehr auf andere Bereiche meiner Unternehmungen konzentrierte, ging der Harald den Weg der Sportfotografie weiter und lichtete zunächst einige Spiele seiner Heimatvolleyball Manschaft ab. Aus diesem Engagement heraus begab er sich dann auf seine ersten Sessions von Beach-Volleyball Turnieren, in denen auch sein Bruder teilnahm.

Aus Haralds Sicht